Warum gibt es die freie Trauung?

freie Trauung LiebeVielleicht fragt Ihr Euch, warum es die freie Trauung gibt? Wo man doch schon standesamtlich und kirchlich entsprechend der Konfession heiraten kann…

 

Eine freie Trauung gestaltet den Tag der Eheschließung genauso, wie es sich das Brautpaar wirklich wünscht. Vollkommen frei von Einschränkungen, Vorschriften und gesellschaftlichen Zwängen. Vielleicht steht am Strand eine glückliche Braut im Hippie-Hochzeitskleid ihrer Mutter barfuß im warmen Zuckersand, und gibt ihrem ihr verliebt in die Augen schauendem Bräutigam das Jawort, während die Sonne über dem Meer aufgeht. Womöglich stehen an genau dieser Stelle aber auch zwei verliebte Männer, die seit Jahren auf diesen Augenblick gewartet haben. Oder der Bräutigam am Strand ist nach Kirchenrecht bereits verheiratet,  ist aber mit seiner jetzigen Braut bereits standesamtlich getraut. Nur war ihnen die gemeinsame kirchliche Trauung nicht erlaubt. Hier am Strand wird der Traum von der großen Romantik wahr. Solche perfekten, herzzerreißenden Momente voller Glück sind die Momente einer freien Trauung.

 

Für die rechtlich bindende Eheschließung ist in Deutschland die standesamtliche Trauung Vorschrift. Kein Brautpaar kommt also um den teilweise bürokratisch wirkenden Termin herum. Bei entsprechender Konfession beider oder einem der der frischgebackenen Eheleute folgt danach die feierliche kirchliche Trauung zum Beispiel nach den katholischen oder evangelischen Riten.

 

Was aber machen die vielen Hochzeitspaare, die entweder nicht getauft sind, wegen eines gleichgeschlechtlichen Partners nicht kirchlich heiraten dürfen oder schlichtweg aus anderen Gründen eine kirchliche Hochzeit ablehnen? Die freie Trauung ist für jeden erlaubt. Niemand muss sich zu Konfession, Familienstand oder Geschlecht erklären und sich an festgelegte Orte, Worte und Regeln halten. Es zählt nur eine einzige Bedingung: Zwei Menschen lieben sich, wollen das Leben zusammen verbringen und haben einen gemeinsamen Traum von ihrer Heiratszeremonie.

 

Welches Paar wünscht sich nicht einen ganz besonderen und einmaligen Hochzeitstag? Die Trauung soll mehr sein als das relativ nüchterne Leisten einer Unterschrift in schlichter Umgebung bei einer standesamtlichen Trauung. Eine Traumzeremonie schwebt den Verliebten vor, unglaublich romantisch und für immer in der Erinnerung bleibend.

 

Individuelle „Einstellmöglichkeiten“

 

Geheime Wünsche an den Ort der Eheschließung hat im Grunde jeder. Zu den häufigsten Vorstellungen gehört die Trauung im Freien, vielleicht am See oder unter großen Bäumen, durch deren Blätter das Sonnenlicht flimmert. Private Gärten, Schlösser und Burgen sind ebenso für Trauungen beliebte Wunschorte.

 

Gleichfalls werden zunehmend individuelle Trauungen erträumt. Brautpaare kehren zu überlieferten Ursprüngen der Eheschließung z.B. mit dem sehr elementaren Handfasting zurück. Dieses gilt als heidnisches und sehr altes Trauritual. Andere Verliebte planen Themenhochzeiten mit einem Motto wie „Mittelalter“ oder „50er Jahre“ und gefühlvolle Wiederholungsheiraten zum gemeinsamen Jubiläum. Auch das Aufrufen der Trauzeugen, die Sitzordnung oder die Musik völlig frei aussuchen zu können, ganz eigene Rituale einzubinden und der Vortrag vom eigenen Eheversprechen gehören zu den Gründen. Die freie Trauung ermöglicht dem Paar schlichtweg schon die Blickrichtung zu ihren Gästen. So erleben das Paar und die Hochzeitsgäste die Emotionen viel naher direkt mit. Das zeigt, wie vielfältig die Vorstellungen vom schönsten Tag im Leben eines Paares sind und wie wichtig die freie Trauung ist.

 

Die Traurede

 

Die individuelle Traurede ist dabei selbstverständlich einer der Höhepunkte des Hochzeitstages. Der Trauredner oder die Traurednerin wurde vom Brautpaar selbst ausgesucht. In intensiven Gesprächen vorab haben sie sich gegenseitig kennengelernt.

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