Gute Wünsche und die freie Trauung

Bei einer kirchlichen Trauung gibt es den schönen Brauch, einige nahestehende Hochzeitsgäste Segenswünsche für das Ehepaar vorlesen bzw. aufsagen zu lassen. Diese kleinen Gebete werden als Fürbitten bezeichnet. So eine Fürbitte ist entsprechend auch als Bitte formuliert und beginnt oft mit: „Wir bitten für…“.

 

Auch für die freie Trauung ist das ein schöner Brauch, den sich viele Brautpaare wünschen. In diesem Fall heißen die Fürbitten „Gute Wünsche“. Die guten Wünsche für das Hochzeitspaar tragen die Trauzeugen, Familienangehörige oder enge Freunde vor. Mehr als vier oder fünf Vorsprecher sollten es eher nicht werden, damit die Freude beim Zuhören nicht in Langeweile umschlägt.

 

Die guten Wünsche können dabei so frei und persönlich gestaltet werden, wie die Verfasser es mögen. Sie können emotional und bewegend, aber auch humorvoll sein. Hier gibt es keine Richtlinien. Gute Wünsche können Glück und Kraft für die Zukunft der Frischvermählten erbitten, dass alle gemeinsamen Ziele erreicht werden, ein Streit gelöst werden kann und die Beziehung daran noch wächst.

 

Diese Geste ist nicht nur für Braut und Bräutigam schön anzuhören. Auch die Gäste freuen sich über ein paar Worte über und an das glückliche Paar. Es ist sehr unterhaltsam und aus diesem Grunde einfach empfehlenswert. Die guten Wünsche geben jeder freien Trauung einen einzigartigen und individuellen Charakter. Das Vortragen der guten Wünsche findet meistens direkt im Anschluss an die Trauzeremonie statt. Sie können allerdings auch als Programmpunkt der Hochzeitsfeier eingeplant werden.

 

Normalerweise können nicht alle Gäste als Sprecher eines guten Wunsches auftreten, da dieser Punkt sonst einfach zu lange dauern würde. Deshalb gibt es zusätzliche Möglichkeiten für den Rest der Hochzeitsgesellschaft, ebenfalls Glück- und Segenswünsche für das Brautpaar anzubringen.

 

Die guten Wünsche aller Gäste

 

Luftballons WünscheSehr beliebt sind Luftballons, an denen jeder Gast ein Kärtchen mit seinem persönlichen Glückwunsch anbringen kann. Anschließend steigen die Luftballons zusammen in den Himmel auf. Wird zusätzlich ein Postfach oder eine Anschrift auf den Karten notiert, kommt noch Wochen später immer mal wieder ein solcher Gruß bei den Neuverheirateteten an.

 

Es gibt aber auch noch viele andere Möglichkeiten, alle mit einzubinden. Zum Beispiel lässt sich eine kleine Leinwand aufstellen, auf der die Anwesenden ein paar nette Worte notieren können.

 

Oder ein Baum mit vielen Ästen wird auf eine Leinwand gezeichnet. Nun erhält dieser Baum mit den Fingerabdrücken der Hochzeitsgäste seine Blätter. Zu jedem Fingerabdruck kann der Gast seinen Namen notieren. Steht für die „Blätter“ eine Auswahl an Farben wie Gelb, Grün, Rot oder Braun bereit, sieht der frisch begrünte Baum noch schicker aus.

 

Aber auch das klassische Gästebuch wird eine hübsche (und platzsparende!) Erinnerung, wenn zum Beispiel mit einer Sofortbild-Kamera von jedem Anwesenden ein lustiges Foto angefertigt wird, zu dem dieser dann seinen Glückwunsch einträgt.

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